Veranstaltungen

gemeinsam mit der AG Geobotanik Schleswig-Holstein und Hamburg und der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Hamburg
Außerdem: Vorlesungsreihe der Universität zum Naturschutz.

Die Veranstaltungsorte ohne detailliertere Angaben liegen in der Regel in Hamburg. Im Zweifelsfall fragen Sie nach (Kontakt)! Für den Beginn der Exkursionen gilt – wenn nicht anders vermerkt – die in Minutenabstand jeweils nächste Ankunftszeit von Bus oder Bahn am jeweiligen Treffpunkt.


Das Veranstaltungsprogramm des Botanischen Verein zum Download:

Hinweis für alle Veranstaltungen: Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Botanischen Vereins erfolgt auf eigene Gefahr.


Sonnabend 11. Januar 2020: Ohlsdorfer Friedhof

Mal sehen, was man in dieser Jahreszeit erkennen kann.

Treffpunkt: Bushaltestelle gegenüber S-Bahn Ohlsdorf an der Fuhlsbütteler Straße, wo die Busse abfahren,
Beginn: 10 Uhr
Führung: Marlis Nahme

Sonnabend 18. Januar 2020: Pflegeeinsatz im Hüsermoor

Wie in jedem Winter soll die Pfeifengras-Streu des Vorjahres abgeharkt werden, um Nährstoffe auszutragen und Torfmoosen, Glockenheide und Moosbeere und anderen kleinwüchsigen Arten einen Wuchsvorteil zu verschaffen. Um die Streu effektiv zu entfernen braucht es am besten etwas Frost und trockenes Wetter. Auch wenn sich dies nicht längerfristig prognostizieren lässt, soll an diesem Termin der erste Einsatz stattfinden. Bei Dauerregen oder zuvor reichlichen Niederschlägen ist die Entnahme der Streu erschwert und der Einsatz wird kurzfristig verschoben (Anfrage unter programm@botanischerverein.de). Bitte Gummistiefel, Arbeitshandschuhe und gerne auch eine Plane oder Laubsack für die Streu mitbringen.

Treffpunkt: vor dem Gatter am Hüsermoor,
Beginn: 10 Uhr
Leitung: J. Horstkotte, S. Heemann

Mittwoch 22. Januar 2020: Flora des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer

Die Flora der hamburgischen Exklave im Wattenmeer ist außerordentlich spannend, zumal sie mit Scharhörn und Nigehörn zwei kleine, unbefestigte und hoch dynamische Inseln sowie mit Neuwerk eine frühzeitig festgelegte und besiedelte Insel aufweist. Die Floren der einzelnen Inseln unterscheiden sich z.T. deutlich, was mit ihrer jeweiligen Genese, geomorphologischen Veränderungen und anderen Einflüssen in Verbindung gebracht werden kann. Kurze Exkurse zu den maßgeblichen Biotopbedingungen sowie der Geschichte der Inseln und ihrer Erforschung runden das Bild ab.

Ort: Kosswig-Saal , Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg,
Beginn: 19.00 Uhr
Vortrag: Ulrich Hellwig, Bremen

Samstag 8. Februar 2020: Pflegeeinsatz in Ohlkuhlenmoor

Auch im Ohlkuhlenmoor soll es um das Entfernen der Molinia-Streu gehen. Nähere Angaben s. Ankündigung vom 18. Januar 2020.

Treffpunkt: Kiwittredder vor dem Gelände der Wasserwerke, (5 Min. Fußweg von der Haltestelle Heimgarten der Buslinie 178),
Beginn: 10:15 Uhr
Leitung: J. Horstkotte, S. Heemann

Mittwoch 12. Februar 2020: Jahreshauptversammlung

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Festsetzung der ordnungsgemäßen Einladung
2. Totengedenken
3. Bericht des Vorstandes mit Kassenbericht für das Jahr 2018
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache zum Vorstandsbericht
6. Entlastung des Vorstandes
7. Wahl des Vorstandes. Vorschläge dazu bitte dem Vorstand bis zum 29.1.2020 einreichen
8. Wahl der Kassenprüfer
9. Festlegung der Beiträge für 2021
10. Verschiedenes: Raum für Fragen, Diskussionen und Vorschläge

Ort: Großer Hörsaal, Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg
Beginn: 17.30 Uhr

Im Anschluss, Beginn ca. 19.00 Uhr folgt ein Vortrag mit dem Thema: Wälder im Klimawandel: Möglichst cool bleiben!

Mittwoch 12. Februar 2020: Wälder im Klimawandel: Möglichst cool bleiben!

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung!

Nach zwei Jahren mit extrem heißen und trockenen Sommern sind hunderttausende von Hektar Wald in Deutschland geschädigt. Fichtenforsten sterben großflächig ab, aber auch naturnahe Buchenwälder sind von Schäden betroffen. Schlägt nun der Klimawandel zu, oder ist die neue Waldkrise auch Ergebnis der Waldbewirtschaftung? Welche Szenarien gibt es, und was kann nun überhaupt getan werden? Ist ‚Aufräumen und Aufforsten‘ der richtige Weg? Vor allem muss der Wald endlich als Ökosystem begriffen und bewirtschaftet werden – und nicht als Holzfabrik. Anpassung an den Klimawandel bedeutet vor allem, dass Strukturen und Mechanismen des Waldes zu stärken sind, die zum Beispiel Temperatur¬extreme verhindern, den Wald kühlen und befeuchten. Der Vortrag beleuchtet die Waldkrise – die kein Waldsterben ist – auf der Grundlage aktueller Befunde zur Waldökologie und zur Forstwirtschaft.

Vortrag: Prof. Dr. Pierre Ibisch, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Ort: Großer Hörsaal, Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg
Beginn: 19.00 Uhr

Freitag 6. März 2020: Botanische Vorschau und Arbeitstagung im Herbarium Hamburgense

Ein Treffen für alle, die an der Hamburg-Kartierung mitmachen (möchten). Wir wollen unseren Blick auf die Kartiersaison 2020 richten und dazu, bevor es richtig losgeht,
• das Herbarium Hamburgense und seine vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten kennen lernen
• unsere Vereinsbibliothek erkunden, die im Institut für Pflanzenwissenschaft und Mikrobiologie untergebracht ist
• gemeinsam für das Artenkataster die historischen Belege ausgewählter Artengruppen erfassen wie z.B. Waldboden- oder Hafenpflanzen
• und vor allem das Arbeitsprogramm und die Vorgehensweise für unser Projekt „Seltene Pflanzen“ für das Jahr 2020 absprechen.
Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Kartier-AktivistInnen und Seltene-Pflanzen-LiebhaberInnen an diesem Treffen teilnehmen.

Treffpunkt: Institut für Pflanzenwissenschaft und Mikrobiologie, Ohnhorststr. 18, 22609 Hamburg, 14.00 bis 17.00
Koordination: Hans-Helmut Poppendieck und Matthias Schultz

Mittwoch 11. März 2020: Äthiopien

Äthiopien ist nicht nur für Kulturbeflissene und Historiker*innen ein faszinierendes Reiseland. Auch Botaniker*innen sind überwältigt von der Vielfalt der Landschaften und der Vegetation. Der Vortrag führt auf eine Reise durch das Hochland Zentral- und Nordäthiopiens über die Danakil-Wüste bis nach Djibouti am Roten Meer und durch das nördliche Rift-Valley. Auf Wanderungen durch das tropische Hochgebirge begegnen uns Riesenlobelien, Blutbrustpaviane und Wölfe, tief unter dem Meeresspiegel besuchen wir Salzseen, Vulkane und Schwarze Raucher und am papyrusgesäumten Tana-See treffen wir auf Nilpferde und Klosterinseln inmitten üppiger Wälder.

Ort: Kosswig-Saal , Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 HH,
Beginn: 19.00 Uhr
Vortrag: Ulrich Mierwald

Sonnabend 28. März 2020: Der Völli – ein früher Kartierauftakt im Vollhöfner Wald

Seit etwa 50 Jahren spontan aufgewachsen ist dieser Wald ein großes beeindruckendes Dokument der Schaffenskraft der Natur – oder auch ein Stück Natur der 4. Art, das schon fast wieder auf dem Wege zur Natur der 1. Art ist (Rückeroberungsnatur > Urnatur).

Hier treffen sich Pflanzenarten-Erfassungsinteresse und ganz basale Naturschutzarbeit: Der im Hafenerweiterungsgebiet liegende Wald soll, um weitere Logistikbetriebe anzulocken, gefällt werden. Das wollen Naturschutzverbände und die örtliche Klimaschutzinitiative, die uns begleiten wird, verhindern.

Treffpunkt: Haltestelle Dradenauer Deichweg der Linien 146, 250, 251; 14 Uhr
Leitung: Andromeda v. Prondzinski

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