Veranstaltungen

gemeinsam mit der AG Geobotanik Schleswig-Holstein und Hamburg und der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Hamburg
Außerdem: Vorlesungsreihe der Universität zum Naturschutz.

Die Veranstaltungsorte ohne detailliertere Angaben liegen in der Regel in Hamburg. Im Zweifelsfall fragen Sie nach (Kontakt)! Für den Beginn der Exkursionen gilt – wenn nicht anders vermerkt – die in Minutenabstand jeweils nächste Ankunftszeit von Bus oder Bahn am jeweiligen Treffpunkt.


Das Veranstaltungsprogramm des Botanischen Verein zum Download:


Januar-März 2019 : Alle Jahre wieder : Mal raus in die Moore

Es geht um das Abharken der Pfeifengras-Streu von Torfmoosen, Glockenheide und Moosbeeren.

Das hat sich bisher auf diese kleinwüchsigen wintergrünen Arten positiv ausgewirkt. Anfang Januar ist Molinia morsch genug, um sich mit einem sanften Harkenzug abheben zu lassen, womit keine große Anstrengung verbunden ist. Da wir Trockenwetter und Schneefreiheit brauchen, sind Termine nur kurzfristig vereinbar. Ohlkuhlen- und Hüsermoor sind den meisten vertraut.

Wer mitmachen möchte, wird gebeten, sich zu melden, dann teile ich kurzfristig Treffpunkt + Datum mit.

Horst Bertram , Tel. 601 60 53 /  Horst.Bertram@botanischerverein.de

Mittwoch, 23. Januar 2019: Ausbringungen von gefährdeten Wildpflanzen in Deutschland

Vortrag von Prof. Dr. Martin Diekmann, Bremen

Viele Pflanzenarten sind im Verlauf der letzten Jahrzehnte aus unserer Landschaft verschwunden oder selten geworden. Sie leiden unter Lebensraumverlust, Umweltveränderungen und Habitatfragmentierung. Auch dort, wo Habitate durch Naturschutzmaßnahmen renaturiert worden sind, stellt sich die für diese Habitate typische Pflanzengemeinschaft aufgrund starker Ausbreitungslimitierung nicht oder nur sehr langsam wieder ein. Wiedereinbürgerungen (bzw. Neueinbürgerungen oder Populationsstützungen) von Pflanzenarten können in solchen Situationen andere Naturschutzmaßnahmen ergänzen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die in Deutschland bisher erfolgten Wiedereinbürgerungsprojekte und soll Antworten auf einige Fragen im Zusammenhang mit Wiederansiedlungen geben: Für welche Arten und unter welchen Voraussetzungen sind Wiedereinbürgerungen von Pflanzen sinnvoll? Welche Arten sollten wir national oder lokal für Projekte auswählen? Wie sollten Wiederansiedlungen praktisch durchgeführt werden? Und schließlich: Können wir Arten durch Wiederansiedlungen wirklich helfen?

Beginn: 19.00 Uhr in Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Pl. 3, Großer Hörsaal

Mittwoch, 13. Februar 2019 – Beginn 17:30: Jahreshauptversammlung des Botanischen Vereins (nur für Mitglieder)

Tagesordnung:

  • Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
  • Totengedenken
  • Bericht des Vorstandes mit Kassenbericht für das Jahr 2018
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Aussprache zum Vorstandsbericht
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahl des Vorstandes; Vorschläge dazu bitte dem Vorstand bis zum 1.2.2019 einreichen.
  • Wahl der Kassenprüfer
  • Festlegung der Beiträge für 2020
  • Satzungsänderung: siehe „Mitteilungen“, bitte Text mitbringen
  • Verschiedenes: Raum für Fragen, Diskussionen und Vorschläge

19:00 Uhr, öffentlicher Vortrag von Dr. Ulrich Mierwald, Kiel – Botanische Reiseeindrücke von den Kapverden

Die Kapverdischen Inseln liegen vor der Westküste Afrikas auf der Höhe von Senegal, ca. 600 bis 900 km vom Festland getrennt. Einige Inseln sind überwiegend wüstenhaft ausgeprägt, anderer weisen insbesondere in den Höhenlagen einen eher subtropischen Charakter auf. Aufgrund ihrer isolierten Lage und der überraschenden Vielfalt an unterschiedlichen Standorten hat sich auf den Inseln eine vielfältige, sehr endemitenreiche Vegetation ausgebildet.

Der Vortrag führt nach Santo Antao, der größten und vielfältigsten der Inseln, die nur mit dem Schiff erreichbar ist. Aufgrund fehlender Strände ist sie vom Massentourismus verschont geblieben, stellt aber mit einem dichten Netz aus uralten, gut begehbaren Maultierpfaden ein ideales Wandergebiet nicht nur für botanisch interessierte Reisende dar. Im Vortrag werden unterschiedliche Landschaftszonen mit ihren charakteristischen Arten vorgestellt. Darüber hinaus wird auch die Geschichte und das Leben der Kapverdianer gestreift.

Ort: Biozentrum Grindel, Martin-Luther.-King-Pl. 3, Gr. Hörsaal

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