Ein hübsches leicht zu erkennendes kleines Lebermoos mit Namen Metzgeria furcata, das Gewöhnliche Igelhaubenmoos, war in den 1980er Jahren eine viel bewunderte Rarität. In der 1990er Jahren fand man es in Hamburg schon an 2 Standorten. Seit einigen Jahren breitet es sich weiter aus. Oft ist es als Epiphyt auf Baumrinde in Augenhöhe zu sehen. Manchmal ist ein Fernglas hilfreich. Bisher liegen die Fundpunkte in den Außenbezirken der Stadt. Wie weit ist es in die Stadt schon vorgedrungen?  Wir möchten die Daten für die Hamburger Mooskartierung sammeln und freuen uns, wenn Sie auf Ihren Spaziergängen Bäume mit Moosbewuchs anschauen. Der Standort sollte so beschrieben oder abgebildet werden, dass man ihn auf einem Stadtplan ungefähr verorten kann. Von Interesse außerdem: Datum, Baumart, Himmelsrichtung.
Meldung an: Horst.F.Bertram@gmx.de oder Tel. 60160 53 oder Hiltrud Bertram, Op de Elg19a, 22393 Hamburg möglichst bis zum 30.6.2021.

Fotos und Beschreibung: https://www.botanischerverein.de/aktuelles/wer-findet-metzgers-moos in unserer Rubrik Flora von Hamburg- Berichte zur Moosflora.

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