In der mitteleuropäischen Kulturlandschaft ist ein ständiger Rückgang des Artenreichtums zu verzeichnen. Wichtige Ursachen hierfür sind die Intensivierung oder die Aufgabe traditioneller Nutzung. In der Rhön zeigt die invasive Stauden-Lupine Eigenschaften, die zu dauerhaften Veränderungen von Ökosystem-prozessen und -funktionen führen (z. B. Stickstoffeintrag, Veränderung der Vegetationsstruktur). L. polyphyllus trägt zusätzlich zu einem Verlust schützenswerter Lebensräume wie insbesondere Goldhaferwiesen und Borstgrasrasen bei, die sich durch einen hohen floristischen und faunistischen Artenreichtum auszeichnen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes zur „Erhaltung und Restituierung der Artenvielfalt in den Bergwiesen des Biosphärenreservats Rhön“, werden seit 2017 Untersuchungen zur Stauden-Lupine durchgeführt. In diesem Vortrag werden die bisherigen Ergebnisse vorgestellt.

Die Veranstaltung digital als Audio-/Videokonferenz über Zoom statt.

Vortrag: Dr. Kristin Ludewig
Beginn: 19:00 Uhr

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