Die Südabdachung des marokkanischen Hohen Atlas markiert wichtige ökologische und floristische Trennlinien: die Grenze zwischen der semiariden mediterranen und der ariden saharischen Klimazone, aber auch die Grenze zwischen den Florenreichen der Holarktis und der Palaeotropis. Die Universität Hamburg betreibt seit 25 Jahren ein Transekt von Vegetationsdauerbeobachtungsflächen vom Atlas in die Sahara, um die Auswirkungen des globalen Klima- und Landnutzungswandel an dieser Schnittstelle zu beobachten. Der Vortrag wird die Flora und Vegetation entlang dieses Transektes vorstellen sowie ausgewählte (und unerwartete) Aspekte und Ergebnisse der Forschungsarbeiten vorstellen.

Ort: Kleiner Hörsaal, Klein Flottbek. Institut für Pflanzenwissenschaften und Mikrobiologie, Ohnhorststraße 18, 22609 Hamburg.

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