Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung!

Nach zwei Jahren mit extrem heißen und trockenen Sommern sind hunderttausende von Hektar Wald in Deutschland geschädigt. Fichtenforsten sterben großflächig ab, aber auch naturnahe Buchenwälder sind von Schäden betroffen. Schlägt nun der Klimawandel zu, oder ist die neue Waldkrise auch Ergebnis der Waldbewirtschaftung? Welche Szenarien gibt es, und was kann nun überhaupt getan werden? Ist ‚Aufräumen und Aufforsten‘ der richtige Weg? Vor allem muss der Wald endlich als Ökosystem begriffen und bewirtschaftet werden – und nicht als Holzfabrik. Anpassung an den Klimawandel bedeutet vor allem, dass Strukturen und Mechanismen des Waldes zu stärken sind, die zum Beispiel Temperatur¬extreme verhindern, den Wald kühlen und befeuchten. Der Vortrag beleuchtet die Waldkrise – die kein Waldsterben ist – auf der Grundlage aktueller Befunde zur Waldökologie und zur Forstwirtschaft.

Vortrag: Prof. Dr. Pierre Ibisch, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Ort: Großer Hörsaal, Biozentrum Grindel, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg
Beginn: 19.00 Uhr

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