Das Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea L., „JKK“), dessen Bestände in den vergangenen rund 20 Jahren bundesweit stark zugenommen haben, steht wie keine andere heimische Pflanzenart im Fokus des öffentlichen Interesses. Viele sehen die Art als Problem oder gar als Bedrohung, da JKK Pflanzenstoffe (Alkaloide) produziert, von denen für Tiere und Menschen eine zumindest potentielle Gesundheitsgefährdung ausgeht. Andere betonen den hohen ökologischen Wert der Pflanze und begrüßen die Zunahme des Blüten-angebotes.
Der Vortrag beleuchtet dieses Spannungsfeld, informiert über Biologie, Ökologie und Toxikologie der umstrittenen Art und stellt die Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte sowie die unterschiedlichen Strategien im Umgang mit dem Jakobs-Kreuzkraut vor. Dabei geht es vorrangig um eine sachliche Einschätzung der tatsächlichen Gefährdung, die von dieser heimischen Pflanze ausgeht.

Die Veranstaltung findet digital als Audio-/Videokonferenz über Zoom statt.

Vortrag: Dr. Aiko Huckauf, Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Beginn: 19:00 Uhr

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