Erste Ergebnisse der Wiederansiedlung

Mit der Wedeler Au wurden gestern die Pflanzungen zur Wiederansiedlung von Makrophyten an den vier Hamburger Pilotstrecken abgeschlossen.

Insgesamt wurden 500 Wasserpflanzen-Exemplare – verteilt auf insgesamt 250 m Fließgewässerstrecke gepflanzt. – Die Pflanzen wurden in Fließgewässern in Schleswig-Holstein und Niedersachsen gewonnen und jeweils direkt in die ausgewählten Gewässerabschnitte gepflanzt.

An Engelbek und Schleemer Bach wurden je 75 m sonnige Abschnitte mit Wasserhahnenfuß und Wasserstern bepflanzt – bei Tarpenbek und Wedeler Au je 50 m in schattiger Lage mit Berle und Wasserstern.


Engelbek und Schleemer Bach

Bild 1: Engelbek – nach Abschluss der Pflanzungen am 14.06.2011.
Bild 2: Engelbek – Wasserstern (Callitriche platycarpa) und Wasserhahnenfuß (Ranunculus pelta­tus) beim 2. Monitoring-Termin am 29.06.2011.
Bild 3 und 4: Schleemer Bach – nach Abschluss der Pflanzungen am 16.06.2011 – rechts Wasserstern (Callitriche platycarpa) und Wasserhahnenfuß (Ranunculus peltatus).
Bild 5 und 6: Schleemer Bach – beim 2. Monitoring-Termin am 29.06.2011 – bei Bild 6 gleiche Pflanzengruppe
wie bei Bild 4.
Fotos: Gabriele Stiller


Tarpenbek und Wedeler Au

Bild 1: Tarpenbek – erste Pflanzungen mit Berle (Berula erecta) am 23.06.2011.
Bild 2:Tarpenbek – gleicher Abschnitt wie Bild 1 mit Wasserstern (Callitriche platycarpa) und Berle (Berula erecta) beim 1. Monitoring-Termin am 29.06.2011.
Bild 3: Wedeler Au – vor Beginn der Pflanzungen ohne Wasserpflanzen.
Bild 4: Wedeler Au – mit Berle (Berula erecta) und Wasserstern (Callitriche platycarpa) nach Abschluss der Pflanzungen am 28.06.2011 – problematisch ist das starke Auftreten von Eisenocker.
Bild 5: Wedeler Au – ein erster Interessent für das neue Habitat „Wasserpflanze“.
Fotos: Gabriele Stiller


Die Anpflanzungen werden nun zunächst wöchentlich und danach 2- bzw. 4-wöchentlich bis zum Herbst kontrolliert, wobei die Exemplare im Hinblick auf Verluste gezählt bzw. Wachstum und/oder besondere Einflüsse dokumentiert und später ausgewertet werden.

Anbei ein Einblick in die vier Gewässer nach Abschluss der Pflanzungen bzw. der ersten Monitoring-Termine. Sofern Ihnen im Rahmen von Geländebegehungen etwas Besonderes hinsichtlich unserer Pflanzungen auffällt, wäre ich Ihnen dankbar, wenn sie mir hierüber eine kurze Info zukommen lassen könnten.

Gabriele Stiller
Gabriele.Stiller@t-online.de

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